Impressionen - Brautkleid

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  /  Hochzeitsbräuche   /  Something old, something new,… 8 Hochzeitsbräuche und deren bedeutung

Beinahe auf jeder Hochzeit findet man sie, teils bewusst in Szene gesetzt, teils unbewusst: die Hochzeitsbräuche. Oft sind sich Brautpaare bei der Planung Ihrer Hochzeit gar nicht darüber bewusst, bereit zahlreiche Hochzeitsbräuche eingebaut zu haben. Andererseits gibt es auch viele Bräuche, die bewusst in Szene gesetzt werden und somit zu einem Programmhighlight werden.

Doch egal um welche Art von Hochzeitsbräuchen es sich handelt, oft gehen Ihre Ursprünge mehrere Jahrzehnte zurück. Ihre Bedeutungen gerieten dabei leider oft in den Hintergrund.

Als Hochzeitsplanerin im Großraum Tübingen-Stuttgart sehe ich auf nahezu jeder Hochzeit diverse Bräuche. Deshalb möchte ich meine liebsten 8 Hochzeitsbräuche, deren moderne Bedeutung sowie die Ursprünge mit Euch teilen.

8 Hochzeitsbräuche

Something old, something new, something borrowed, something blue

Hierbei handelt es sich wohl um einen der bekanntesten und beliebtesten Bräuche. Ihm zu Folge sollte die Braut am Tag der Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues bei sich tragen. Der Brauch geht zurück auf den bekannten englischen Reim und soll der Braut Glück und Segen schenken.

  • Etwas Altes für die gewahrte Tradition der Familie, etwas Neues als Zeichen für Optimismus und eine glückliche Zukunft.
  • Glück und Segen für die Braut durch etwas Geborgtes und etwas Blaues als Symbol der Jungfrau Maria.
Darling, you are magic.

Einzug der Braut mit Brautvater

Dieser Brauch ist wohl einer der Ältesten und zählt mittlerweile auch zu einem der Beliebtesten. In Deutschland kam es insbesondere durch romantische Darstellungen in großen Hollywoodfilmen zu einer Renaissance dieses Brauches. Der Vater übergibt seine Tochter vor dem Altar an den zukünftigen Bräutigam.

Dies war aber nicht immer so, denn ursprünglich ist dieser Einzug von einem patriarchalen Geschlechter- und Eheverständnis geprägt. Er stammt aus einer Zeit, in der die Frau als schwaches Geschlecht gesehen wurde. Mit dem Tag der Hochzeit änderte sich nicht nur die Familie, sondern auch der „Besitzer“ der Braut. Sie wurde also von dem Vater in den Besitz des zukünftigen Bräutigams übergeben.

Viel schöner ist die moderne Auffassung des Brauches: In Verbindung mit dem sogenannten „First Look“ des Brautpaares, sorgt dieser Hochzeitsbrauch in der Moderne oft für ein emotionales Highlight der Zeremonie. Außerdem wird er häufig folgendermaßen interpretiert: Der Vater, als erster Mann im Leben der Braut, der Ihr zeigt, was es heißt geliebt zu werden, begleitet seine Tochter in einen neuen Lebensabschnitt.

Blumenkinder

Einer der schönsten Bräuche um (eigene) Kinder mit in die Zeremonie zu integrieren sind die Blumenkinder. Heute ein schöner und süßer Hingucker, findet dieser Hochzeitsbrauch seinen Ursprung in der heidnischen Tradition. Demnach soll der Duft der Blütenblätter Fruchtbarkeitsgötter anlocken und dem Brautpaar zahlreichen Nachwuchs schenken

Hochzeitsbräuche
You are the best thing I never planned.

Pfennig im Brautschuh

Früher ein Pfennig, heute ein Cent im Brautschuh. Dieser Hochzeitsbrauch soll dem Brautpaar Glück in der Ehe bringen. Schöner wird es, wenn man einen Cent mit Bedeutung wählt. Beispielsweise einen Cent aus Eurem Geburtsjahr.

Damit Euch der Cent keine schmerzenden Füße bereitet, befestigt Ihr ihn am Besten mit etwas Tesafilm oder Washi-tape im Bereich des Fußhohlraums.

Falls Ihr den für Euch perfekten Hochzeitsschuh noch nicht gefunden habt schaut doch mal meinen Blogpost dazu an. Ihr findet ihn hier.

Brautstrauß & Strumpfband

Sehr bekannt ist auch das Werfen des Brautstraußes in die Menge der unverheirateten, anwesenden Frauen. Diejenige, welche den Brautstrauß fängt, wird der Tradition zu Folge die nächste Braut sein. Mittlerweile wird dieser Brauch auch oft als Überraschung eingeplant. Dabei täuscht die Braut den Wurf lediglich an und übergibt den Strauß dann gezielt an eine der Damen. Diese bekommt dann einen Heiratsantrag. Solltet Ihr Euren Brautstrauß nicht werfen wollen, aber dennoch nicht auf diesen Brauch verzichten, so werft doch beispielsweise einen Brautjungfernstrauß oder ein Gesteck von der Zeremonie.

Hochzeitsplaner Reutlingen

Das männliche Pendant zu diesem Brauch ist der Wurf des Strumpfbandes. Dabei wird zuvor das Strumpfband vom Bräutigam mit den Händen oder Zähnen vom Fuß der Braut genommen und anschließend in die Menge unverheirateter Männer geworfen. Früher wurde das Strumpfband getragen um das Rutschen der Strümpfe zu verhindern. Möchtet Ihr Euren Ehemann in der Hochzeitsnacht mit einem Strumpfband überraschen, könnt Ihr einfach ein zweites Strumpfband besorgen. Dieses trag Ihr dann entweder am anderen Bein ein Stückchen höher, oder zieht es erst nach dem Strumpfbandwurf an.

Kein Weg ist mir zu weit, wenn Du an meiner Seite bist!

Brautschuhversteierung

Dieser Brauch gehört zu einem meiner liebsten Bräuche. Dabei wird ein Schuh der Braut „gestohlen“ meist von Kindern, gelegentlich auch von den Trauzeugen. Anschließend wird der Schuh in einer amerikanischen Versteigerung der Gesellschaft vorgestellt. Das bedeutet: Jeder bietet einen beliebigen Betrag, welcher sofort in ein Spendenkässchen eingezahlt wird. Möchte keiner mehr bieten, liegt es an dem Bräutigam den Schuh seiner Braut zurückzuersteigern. Mit samt dem bis dahin kassierten Geldes.

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