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Viele Brautpaare entscheiden sich nach wie vor für die klassische kirchliche Hochzeit. Die katholische Hochzeit haben wir zuvor schon genauer betrachtet. Heute dreht sich also alles um die evangelische Hochzeit.

Alle Info’s zur katholischen Hochzeit findet Ihr hier.

Vorab: eine evangelische Trauung wird nicht als Sakrament gesehen. Anders gesagt, es handelt sich hier lediglich um eine geistliche Feier einer bereits standesamtlich geschlossenen Ehe.

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Evangelische Hochzeit – Voraussetzungen und Anmeldung

Voraussetzung für eine evangelische Hochzeit ist, dass mindestens einer von Euch Mitglied der evangelischen Kirche ist. Das heißt, einer von Euch ist getauft, konfirmiert und nicht aus der Kirche ausgetreten. Der andere Partner sollte dabei zumindest einem christlichen Glauben angehören. Sofern dies nicht der Fall ist, setzt Ihr Euch am besten mit der zuständigen Kirchengemeinde in Verbindung. Denn in bestimmten Fällen gibt es Ausnahmen oder Sonderregelungen!

Die Anmeldung sollte dann ein halbes, bis ganzes Jahr vor dem Wunschtermin stattfinden. Somit bleibt genug Zeit, um alles abzusprechen. Für die Anmeldung benötigt Ihr dann einige Unterlagen:

  • Personalausweis
  • Taufbescheinigung mit Ledigennachweis (nicht älter als 6 Monate; erhaltet Ihr beim Einwohnermeldeamt)
  • Konfirmationsurkunde
  • Heiratsurkunde des Standesamt
Die Liebe hört niemals auf. - 1 Kor 13,8

Evangelische Hochzeit – Ablauf und Bedeutung der Riten

Der Ablauf einer evangelischen Hochzeit unterscheidet sich in einigen Punkten vom katholischen. Er ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Eröffnung und Anrufung
  • Verkündigung, Bekenntnis, Segnung
  • Optional: Abendmahl
  • Gebet und Auszug

Evangelische hochzeit - Eröffnung und Anrufung

Das Brautpaar wird am Eingang der Kirche vom Pfarrer oder der Pfarrerin empfangen. Gegebenenfalls wird hier ein Taufgedächtnis ausgesprochen. Es folgt der Einzug des Brautpaares, gemeinsam mit dem Pfarrer/der Pfarrerin. Optional werden Sie von Trauzeugen und Blumenkindern begleitet.

Die Eheleute begehen den Weg in die Ehe gemeinsam. Sie stehen dabei auf Augenhöhe.

Es folgen die für den evangelischen Gottesdienst üblichen Eröffnungsriten. Das Eingangsgebet kann hier sowohl von dem Pastor/der Pastorin, als auch der Gemeinde oder nahestehenden Personen vorgetragen werden. So könnt Ihr den Gottesdienst bereits hier personalisieren.

Verkündigung, Bekenntnis und Segnung

Die eigentliche Trau-Zeremonie beginnt anschließend mit einer Lesung aus der Bibel.

Daraufhin beginnt die eigentliche Trauhandlung. Der Pfarrer oder die Pfarrerin hält die Predigt. Diese ist meist sehr persönlich, bezieht sich auf Euch als Paar, die eben gehörte Bibelstelle, sowie auf Euren Trauspruch.

Im Anschluss daran folgt meist ein weiteres Musikstück. Es folgen Lesungen des Pastors/der Pastorin aus der Bibel zum Thema Ehe.

Traubekenntnis

Außerdem habt Ihr bei einer evangelischen Hochzeit zwei Möglichkeiten um das Traubekenntnis zu sprechen.

Das heißt, Ihr könnt einerseits den Pastor oder die Pastorin bitten, Euch Fragen zu stellen, welche Ihr mit den Worten „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortet oder aber Ihr sprecht das Trauversprechen nacheinander selbst vor.

Mein lieber Max, ich nehme Dich als meinen Ehemann aus Gottes Hand. Ich will dich lieben, achten und ehren. Dir vertrauen und treu sein. Ich will Dir helfen und für Dich sorgen, will Dir vergeben, wie Gott uns vergibt. Ich will zusammen mit Dir Gott und den Menschen dienen. So lange wir leben. Dazu helfe mir Gott.

Ringwechsel

Anders als in der katholischen Kirche, gibt es in der evangelischen Kirche keine Segnung von Gegenständen. Deshalb folgt hier direkt der Ringwechsel. Die Eheleute stecken sich gegenseitig die Ringe an und die Vermählung wird durch das Reichen der rechten Hand und den Pastor/die Pastorin durch folgenden Satz bestätigt: „Was Gott zusammengeführt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“

Segnung des Brautpaars

Gemeinsam mit einer nahestehenden Person oder allein durch die Pastorin/den Pastor folgt nun die Segnung des Brautpaares. Dem Brautpaar werden die Hände aufgelegt und es wird ein kurzer Segens-Satz gesprochen. Diese können beispielsweise auch von den einzelnen Personen selbst formuliert werden, um der Trauung eine persönliche Note zu verleihen.

Abendmahl, Gebet und Auszug

Optional folgt im Anschluss an die eigentliche Trauung das evangelische Abendmahl. Daran anschließend nimmt der Gottesdienst seinen gewohnten Ablauf an. Es folgen Fürbittengebete, welche meist von nahestehenden Personen vorgetragen werden. Oft wird hier besonders auf besondere verstorbene Angehörige aufmerksam gemacht. Mit dem Vaterunser, einem Segen und dem Auszug wird der Gottesdienst beendet.

Weitere detaillierte Informationen bezüglich der Anmeldung oder örtlichen Gegebenheiten findet Ihr bei den jeweiligen Kirchengemeinden

Einige habe ich Euch hier verlinkt:

Kirchengemeinde ReutlingenKirchengemeinde StuttgartKirchengemeinde Tübingen

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